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Häufige Krankheitsbilder

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Ängste, Unsicherheiten oder Verhaltensauffälligkeiten gehören teilweise zur normalen Entwicklung. Halten die Beschwerden jedoch über einen längeren Zeitraum an oder beeinträchtigen sie den Alltag Ihres Kindes und Ihrer Familie, kann eine psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein. Nachfolgend finden Sie Informationen zu häufigen psychischen Erkrankungen und Belastungen im Kindesalter.

Ängste und Angststörungen

Ängste gehören zur normalen Entwicklung. Wenn sie jedoch sehr stark werden oder den Alltag einschränken, kann es hilfreich sein, gemeinsam die Ursachen der Ängste zu verstehen, um diese zu behandeln.

Depression im Kindes- oder Jugendalter

Kinder oder Jugendliche mit einer Depression wirken häufig traurig, reizbar oder ziehen sich zurück. In der Therapie geht es darum, die seelischen Hintergründe zu verstehen und das Kind in seiner emotionalen Entwicklung zu stärken.

Schulangst und Schulvermeidung

Wenn der Schulbesuch mit großer Angst oder wiederholter Verweigerung verbunden ist, ist eine Kinder- oder Jugendlichenpsychotherapie häufig indiz

Trennungsängste

Eine starke Angst vor der Trennung von den Eltern kann Kinder und Familien stark belasten. Beispiele dafür sind Ängste davor, bei anderen Kindern alleine zu Hause zu sein , aber auch alleine an einem Hobby teilzunehmen.

ADHS

Kinder mit ADHS fallen häufig durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität oder starke Unruhe auf. Eine Psychotherapie kann die Entwicklung Ihres Kindes gezielt unterstützen.

Emotionale und Verhaltensauffälligkeiten

Wutausbrüche, Aggressivität oder starker Rückzug sind häufig Ausdruck innerer Konflikte oder seelischer Belastungen. In der Therapie geht es einerseits um das Verstehen der Gründe, andererseits um die Stärkung der emotionalen Regulierung.

Soziale Ängste

Manche Kinder fühlen sich im Kontakt mit anderen sehr unsicher und ziehen sich zunehmend zurück. Psychotherapie kann helfen, Selbstvertrauen aufzubauen und soziale Beziehungen wieder als bereichernd zu erleben.

Zwangsstörungen

Kinder mit einer Zwangsstörung erleben aufdrängende Gedanken oder verspüren den Drang, bestimmte Handlungen immer wieder auszuführen. Die Rituale können viel Zeit in Anspruch nehmen und den Alltag erheblich belasten. Eine frühzeitige psychotherapeutische Unterstützung kann helfen, den Leidensdruck zu verringern.

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